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![]() ![]() ![]() These european attacs contribute to the ESU: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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Freitag 1.8.08
Die ESU ist eine große organisatorische Herausforderung, aber eine noch größere Chance für die internationale Attac-Bewegung und ihre politische Arbeit – so lautet das übergreifende Fazit der SprecherInnen aller europäischen Attacs, die am Freitagabend gemeinsam die erste Europäische Sommeruniversität von Attac eröffnet haben. Und die Sterne stehen vielversprechend: Im Saal des Audimax, dem größten Hörsaal der Universität Saarbrücken, herrschte ein gelöste und neugierige Atmosphäre. Attacies und Interessierte aus 27 Ländern – sogar aus China und den USA! – kamen gleich miteinander ins Gespräch, um anschließend gebannt den mitunter sehr unterhaltsamen Ausführungen ihrer MitstreiterInnen und Mitstreiter zu lauschen.
Zunächst ging jedoch ein besonders großes Lob an all die zahlreichen Aktiven, durch deren Planung, Organisation, tatkräftige Hilfe und materielle Unterstützung dieses Event verwirklicht werden konnte. Seit 2002 gibt es Attac-Treffen auf europäischer Ebene. Mit der Europäischen Sommeruniversität findet diese internationale Information und Koordination ihren vorläufigen Höhepunkt. Doch die ESU ist auch regional verwurzelt: So gilt ein besonders großes Dankeschön den Gastgebern von Attac Saar und den zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen, durch deren unermüdlichen Einsatz der Kongress erst möglich geworden ist.
Es ist ein richtiger und wichtiger Zeitpunkt für die ESU. Attac ist zehn Jahre alt geworden und hat in dieser Zeit eine Menge erreicht: Die Kritik am Neoliberalismus ist in einer breiten Öffentlichkeit angekommen. Auch in der offiziellen Politik, die mehr und mehr versucht, uns mit leeren Versprechungen ruhig zu stellen. Doch das neoliberale Projekt zeigt sich desolat („Der Lack ist ab!“), Nahrungsmittel- und Finanzmarktkrise, Klima- und Energiekrise rütteln an seinen mit Macht erbauten Festen. Attac tritt ein in die nächste Stufe der Globalisierungskritik. Unsere ökonomische Alphabetisierung geht weiter, wir entwickeln Alternativen, fordern mehr demokratische Kontrolle und kämpfen für eine Um-, eigentlich Rückverteilung des gesellschaftlichen Reichtums.
Wie sich dieser Protest im Einzelnen und kulturell verschieden äußert, schilderten uns anschließend die VertreterInnen von Attacs aus 13 Ländern in Form von Reden, Folienpräsentationen, Fotos, Videos, Spontanaktionen und sogar einem A Cappella-Auftritt („Taxual Healing“ - hier als Youtube-Video. Weitere Beiträge siehe unten)! So erhielten wir einen umfassenden Überblick über Aufbau und Strukturen sowie Aktivitäten und Kampagnen der länderspezifischen Attacs. Vorstellung von Attac Schweiz
Leider gab es dabei auch bittere Nachrichten. Vier Aktiven von Attac Marokko, einer zwar überschaubaren, aber sehr aktiven Attac-Landesgruppe, wurde vom Konsulat der Deutschen Botschaft kein Visum für die Einreise erteilt. Leider haben weder Diplomatie noch Proteste das Auswärtige Amt umstimmen können. Für Attac Marokko bestätigt sich damit einmal mehr die Erfahrung, von der Nachbarschaft der Festung Europa unmittelbar betroffen zu sein.
Statement von Lucille Daumas (Attac Marokko)
Solidarische Politik äußert sich in internationalen Zusammenkünften und politischer Verständigung, wie sie auf der ESU stattfinden wird. Hier wird ein Prozess vertieft, zu dessen nächsten Meilenstein Mitte September eine ganze Reihe von Attacs herzlich und explizit einladen: Zum Europäischen Sozialforum (ESF) in Malmö, der Zusammenkunft der sozialen Bewegungen Europas. 2008 – ein höchst konstruktives Jahr für die soziale Bewegung!
Präsentationen der einzelnen Attacs (unvollständig)
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